Wednesday 3 june 3 03 /06 /Juni 13:05
Detailreichere 3D-Grafik und schnellere Anwendungen in Sicht
AMD hat im Rahmen der Computex Taipeh http://www.computextaipei.com.tw den laut Hersteller ersten Grafikprozessor (GPU) der Welt vorgeführt, der DirectX 11 unterstützt. Im Rahmen von Demonstrationen wurde gezeigt, wie DirectX 11 und entsprechende GPUs schnellere Anwendungen und detailreichere Grafik etwa bei Spielen ermöglichen. Bis Jahresende, wenn DirectX 11 mit Windows 7 Endnutzer erreicht, sollen diese auch unmittelbar in den Genuss dieser Verbesserungen kommen. "Wir geben eine Vorschau auf AMDs DirectX-11-GPU, um Enthusiasmus für diese Schlüsseltechnologie zu wecken, damit Entwickler Games zum Start oder unmittelbar danach anbieten", erklärt Rick Bergman, Senior Vice President, AMD Products Group.

AMD betont anlässlich der GPU-Demonstration die eigene Beteiligung an der Entwicklung einiger Features der neuen Grafikspezifikation. Das sind "Tesselation", eine GPU-seitige Unterteilung von 3D-Flächen in Dreiecke, die einen höheren Detailgrad verspricht, sowie "Compute Shader". Damit kann die Shader-Pipeline der GPU auch für andere Rechenaufgaben wie etwa Physik-Berechnungen in aufwendigen Games genutzt werden. "Wie immer ist die Hardware voraus, aber entsprechende Software folgt in der Regel schnell", meint AMD-Sprecher Stephan Schwolow im Gespräch mit pressetext. Das sollen im Fall von DirectX-11-Grafikkarten insbesondere entsprechende Games sein, aber nicht ausschließlich. Denn auch andere Anwendungen gerade im Multimedia-Bereich sollen von DirectX 11 und dafür geeigneten Grafikkarten profitieren.

Mit der Vorführung vollwertiger DirectX-11-GPUs auf der Computex hat AMD im DirectX-11-Rennen derzeit die Nase vorn. Allerdings dürfte der Vorsprung nicht all zu groß sein. Grafikkonkurrent Nvidia hat bereits im März auf der Game Developers Conference http://www.gdconf.com Compute-Shader-Demonstrationen zu DirectX 11 gezeigt. Gerüchten zufolge könnte Nvidia sogar schon im dritten Quartal eine DirectX-11-fähige Grafikkarte der GeForce-Reihe auf den Markt bringen. Allerdings gibt es auch Spekulationen, dass sich Nvidias Produktstart mit DirectX 11 auf 2010 verzögern könnte. Bei AMD wird laut Schwolow das vierte Quartal 2009 für den Produktstart ins Auge gefasst. Das Rennen um die erste DirectX-11-GPU auf dem Markt bleibt also spannend.
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Saturday 23 may 6 23 /05 /Mai 18:15
Betriebssystem mit ausreichendem Marktanteil als Schlüssel
US-Forscher haben anhand anonymer Telefoniedaten von sechs Mio. Nutzer das Risikopotenzial mobiler Viren untersucht. Während es im Smartphone-Bereich bisher in Sachen Viren noch still blieb, könnte sich das den Wissenschaftlern der Northeastern University http://www.northeastern.edu zufolge schnell ändern. "Sobald ein einzelnes Betriebssystem große Verbreitung findet, könnten wir potenziell Ausbrüche epidemischen Ausmaßes erleben", sagt Marta Gonzales, Mitautorin der im Magazin Science veröffentlichten Studie. Schädlinge könnten zur Ausbreitung auf Bluetooth, MMS oder die Kombination beider Angriffsvektoren nutzen. "Wissenschaftlich ist diese Studie interessant, obgl eich derzeit wenig davon für Durchschnittsuser relevant sein dürfte", kommentiert Mikko Hyppönen, Chief Reserch Officer bei F-Secure, im Gespräch mit pressetext.

Ein Smartphone-Virus, der sich via Bluetooth ausbreitet, könnte den US-Forschern zufolge leicht neue Geräte im Umkreis von zehn bis 30 Metern befallen. Eine schnelle Verbreitung darüber hinaus sei aber unwahrscheinlich. Menschliche Verhaltens- und speziell Mobilitätsmuster sind dafür ein Hindernis. Sie würden es wohl ermöglichen, Bluetooth-Ausbrüche durch Gegenmaßnahmen einzudämmen. "Wir denken nicht, dass Bluetooth ein realistischer Ausbreitungsvektor für moderne Handy-Würmer ist", urteilt Hyppönen. Allerdings bestätigt er auf Nachfrage von pressetext, dass zielgerichtete Bluetooth-Attacken gegen einzelne Unternehmen denkbar wären und ein "erschreckendes Szenario" darstellen.

Ein höheres Gefahrenpotenzial als durch Bluetooth orten die US-Wissenschaftler durch MMS-Viren. Sie könnten sich ähnlich wie manche Schädlinge am PC via Adressbuch schnell verbreiten. Die größte Gefahr ginge von Hybrid-Viren aus, die Bluetooth- und MMS-Verbreitung kombinieren, so die Forscher. "Für uns sind Ausbrüche von SMS-Würmern eine absolut realistische Bedrohung", meint wiederum Hyppönen. Denn dafür seien F-Secure bereits Beispiele bekannt. "Wir haben begrenzte Ausbrüche von SMS-Würmern in China beobachtet. Diese hätten leicht zum globalen Phänomen werden können", so der Sicherheitsexperte. Für Anwender sei der Unterschied zwischen MMS-Viren, die selbst verseucht sind, und SMS-Würmern, die lediglich Links zur eigentlichen Malware enthalten, gering. "In beiden Fällen ist es wahrscheinlich, dass Nutzer der Nachricht vertrauen, da sie von Bekannten stammen", erklärt Hyppönen.

Dafür, dass es bisher noch keine großen Virenausbrüche im Smartphone-Bereich gab, machen die Northeastern-Forscher den fragmentierten Betriebssystem-Markt in Verbindung mit der begrenzten Verbreitung der intelligenten Handys verantwortlich. Wenn ein Betriebssystem eine ausreichend hohe Verbreitung erreicht, dürfte sich das ändern, so die Prognose der Forscher. Da der Smartphone-Markt ein jährliches Wachstum von 150 Prozent zeigt, könnte das relativ bald eintreten. Hyppönen betont dagegen, dass angesichts der schieren Zahl an Smartphones insbesondere Symbian mit etwa 50 Prozent globalem Marktanteil genügend Angriffsfläche bieten sollte. Eigentlich sei nicht recht erklärbar, warum es nicht mehr mobile Attacken gibt. "Vielleicht verdienen die Cyberkriminellen mit Infektionen von Windows-XP-Computern gut genug, um nicht diversifizieren zu müssen", vermutet der F-Secure-Experte.
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Friday 22 may 5 22 /05 /Mai 18:57
Australische Forscher nutzen Nanotechnologie für neuartige Disk
Ein Forscherteam der australischen Universität Swinburne http://www.swinburne.edu.au setzt auf Nanotechnologie, um die Speicherkapazität optischer Disks weiter zu maximieren. Über eine fünfdimensionale Beschreibung der Datenträger sollen bis zu 1,6 Terabyte an Daten archiviert werden können. "Wir haben den Umfang der auf einer Disk festhaltbaren Information durch den Einsatz von Nanopartikeln deutlich steigern können", sagt Min Gu, Projektleiter an der Universität Swinburne, im Wissenschaftsmagazin Nature. Andere Ansätze, die Speicherkapazitäten von bis zu 500 Gigabyte in Aussicht stellen, werden damit hinsichtlich Kapazität deutlich übertroffen.

Bislang arbeitete man bei optischen Disks wie der DVD und Blu-ray-Disc (BD) mit Länge und Tiefe der Medien sowie mit einer definierten Lichtwellenlänge. Die optische Speicherung von Information wird nun durch die Integration von Nanostrukturen in Form goldener Nanoröhrchen buchstä blich um zwei Dimensionen erweitert. Dies macht das Schreiben wesentlich größerer Datenmengen bei gleicher Scheibengröße möglich. Einerseits können die Medien jetzt über verschiedene Lichtwellenlängen im gesamten Wellenlängenbereich beschrieben werden, andererseits reagieren Nanopartikel abhängig von ihrer Position unterschiedlich, wenn sie von Licht getroffen werden. So können Informationen auch mit Licht verschiedener Polarisationsebenen im Material gespeichert werden. "Die zusätzlichen Dimensionen sind der Schlüssel, um solche enormen Diskkapazitäten herstellen zu können, betont Gu.

Die in Swinburne entwickelte Disk könnte laut Universität 2000mal soviel Daten wie eine DVD fassen. Allerdings lassen ungelöste technische Probleme wie das der Schreibgeschwindigkeit eine Marktreife in den nächsten zehn Jahren unrealistisch erscheinen. Außerdem hat sich am Beispiel der BD gezeigt, dass sich die Einführung neuer technischer Standards schwierig gestalten kann. Die Forscher sollen mit dem koreanischen Elektronikkonzern Samsung http://www.samsung.com jedoch bereits eine Vereinbarung hinsichtlich der Vermarktung neuer Laufwerke getroffen haben. Angesichts stets zunehmender Online-Storage-Lösungen stellt sich auch die Frage, inwieweit Datenträger wie diese in Zukunft eingesetzt werden. Speicher stark beanspruchende Dateien - wie etwa Magnetresonanztomographien in der Medizintechnik - könnten auf optischen Disks endarchiviert werden.
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Wednesday 20 may 3 20 /05 /Mai 12:05
Außerhalb der USA lässt Pre weiter auf sich warten
Der US-Mobilfunker Sprint http://www.sprint.com hat endlich das Geheimnis um den Marktstart des Palm Pre gelüftet. Mit 6. Juni wird der potenzielle iPhone-Killer, der zu Jahresbeginn vorgestellt wurde, in den USA landesweit zum Preis von 200 Dollar erhältlich sein. Dann wird sich weisen, ob dem einstigen PDA-Pionier Palm http://www.palm.com mit seinem Betriebssystem webOS wirklich der Durchbruch im heutigen Smartphone-Geschäft gelingt. Im Kampf gegen iPhone, BlackBerry und Co wird darauf gesetzt, das Pre als ultimatives Allround-Gerät zwischen Buisness- und Entertainment-Nutzung zu positionieren. Im Rest der Welt lässt das Pre weiter auf sich warten - womit Palm auch Googles Android einen größeren Vorsprung im Smartphone-Rennen gönnt.

Für den modernen User, der mit Telefonkonferenzen, Car-Sharing, Daten für akademische Arbeiten, Kalendern, sozialen Netzwerken und mehr jongliert, soll das Pre laut Sprint das ultimative Crossover-Gerät bilden. Dabei betont der Mobilfunker Vorteile des Palm-eigenen Betriebssystems webOS wie speziell das Feature "Palm Synergy". Es verspricht eine klare Übersicht über die eigenen Kontakte quer über verschiedene Dienste und einfache Kommunikation mit diesen Personen. Erneut hervorgestrichen wird auch die Multitasking-Fähigkeit des Geräts, während es zum Thema Applikations-Angebot noch keine Details gibt. Dabei dürfte das Anwendungs-Ökosystem ein wichtiger Erfolgsfaktor für webOS und das Pre werden.

Interessant am Pre-Starttermin ist, dass er einen relativ direkten Konfrontationskurs mit Apple bedeutet. Denn nur zwei Tage später startet Apples Worldwide Developers Conference http://developer.apple.com/WWDC , wo das iPhone jedenfalls ein Thema sein wird und es auch zu öffentlichkeitswirksamen offiziellen Ankündigungen rund ums Apple-Smartphone kommen könnte. Immerhin schafft Palm es damit, das für die Zukunft des Unternehmens wohl wichtige Pre noch wie geplant im ersten Halbjahr auf den US-Markt zu bringen. Wie es andernorts aussieht, bleibt aber weiterhin offen. Lediglich, dass auch Bell Mobility in Kanada das Pre anbieten wird, ist bislang bestätigt.

Sofern Palm das Pre auch international vermarktet, darf man sich auf einen harten Kampf einstellen. Denn neben iPhone und BlackBerry sowie Symbian- und Windows-Mobile-Geräten macht sich ein weiterer Konkurrent breit. Googles Android-Plattform ist derzeit im Begriff, auf dem Smartphone-Markt wirklich Fuß zu fassen. Beispielsweise hat der japanische Mobilfunker NTT DoCoMo erst gestern angekündigt, dass er eventuell schon im Juni ein von HTC gefertigtes Android-Smartphone anbieten will. Die französische Bouygues Telecom http://www.bouyguestelecom.fr wiederum hat in dieser Woche den Start von Samsungs Android-Erstling i7500 für Juli in Aussicht gestellt. Das gleiche Gerät soll bei O2 Germany schon im Juni erhältlich werden.
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Tuesday 19 may 2 19 /05 /Mai 15:46
Flock 2.5: Integration von Social-Web-Anwendungen schreitet voran
Flock http://flock.com ist ein speziell für Nutzer von sozialen Netzwerken ausgerichteter Webbrowser. Durch die beinahe vollständige Integration von Diensten wie Facebook oder Twitter haben die Entwickler Flock jetzt noch stärker an diese Zielgruppe angepasst. Etwa wird damit Instant-Messaging möglich, ohne die Facebook-Website besuchen zu müssen. "Der Zugriff auf andere Chat-Dienste wird durch eine nahtlose Integration schon in Bälde funktionieren", sagt Shawn Hardin, CEO von Flock. Zudem machen zahlreiche Add-ons die neue Version zu einer leistungsfähigen Applikation.

Flock-User verfügen schon jetzt über einen konsistenten Zugang zum Facebook-Chat und können Links und Fotos per Drag and Drop direkt an ihre Facebook-Kontakte weiterleiten. Auf der linken Seite des Browserfensters bündelt eine Sidebar alle Aktivitäten des Anwenders in sozialen Netzwerken. Zentral angeordnet findet sich nun ein Twitter-Search-Widget, während rechter Hand Facebook-Kontakte direkt verwaltet werden können. Media-Sharing-Services wie Picasa und Youtube können nach wie vor über ein Slide-Menü in der Kopfzeile in Anspruch genommen werden.

Flock 2.5 ist - genau wie Mozillas Firefox 3 - nach wie vor auf Basis der Layout-Engine Gecko aufgebaut. "Alternativen wie WebKit sind für zukünftige Versionen sicher interessant, erscheinen uns aber derzeit noch nicht ausgereift genug", so Hardin weiter. WebKit ermöglicht als freie HTML-Rendering-Bibliothek die Darstellung von Text und Stilinformationen bei Chrome oder Omniweb http://www.omnigroup.com und dient auch schon bei einigen Browsern mobiler Endgeräte als Darstellungsgrundlage.

2005 wurde mit Flock 0.7 eine erste Betaversion des Browsers veröffentlicht, 2007 folgte die Vollversion 1.0. Das bisher umfangreichste Upgrade kam 2008 in Form der Version 2.0. 7,5 Mio. Downloads zeugen von einer statthaften Verbreitung des Webbrowsers. Schätzungen zufolge surfen derzeit rund 1,1 Mio. Anwender aus 192 Ländern mit Flock. Dennoch sei Flock auch in der Version 2.5 eher eine nützliche Applikation zur Nutzung sozialer Netzwerke als ein klassischer Webbrowser, so der Tenor in Expertenblogs.
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